Sehr geehrter Herr Landrat Bartels, sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Roeder,

sehr g. Herr stellv. Kurdirektor Fischer, meine sehr geehrten Damen und Herren,

 

als wir seinerzeit mit einem festlichen Abend im Kurtheater die     Musikbad Pyrmont Kulturstiftung erstmals öffentlich vorstellten, da wandte ich mich am Schluß meiner kleinen humorigen Ansprache ans Publikum und sagte:

„Sie haben sich hier vereint, um über das bloße Hören auch das Stiften und Spenden nicht zu vergessen, um damit der Musik erst ihre erregende Sinnlichkeit und volle dramatische Wucht wiederzugeben. Gerade das Abwerfen von Kapitalien in die Stiftungskasse verschafft dem Musikliebhaber jene Leichtigkeit des Seins, die erst die Voraussetzung für ein ungetrübtes Hörerlebnis darstellt. Nur dann können die Stimmen des Orchesters, aller vulgären Körperlichkeit entkleidet, das Finale intonieren, und es tut sich endlich das Elysium vor uns auf und gibt den Blick frei auf die edlen Spender und Stifter, d. h. also auf Sie und Sie, und natürlich auch auf Sie, und Sie dahinten sind ebenfalls gemeint. (Nein, bei Ihnen weiß ich nicht genau...) Wir alle genießen heute diesen schönen, rauschhaften Moment. Meine Damen und Herren, die Stiftung steht, das Publikum sitzt, die Überweisungsträger liegen bereit! Und ich bedanke und verneige mich!“

Sie sehen, wie präzise ich schon vor zehn Jahren auch das Programm des heutigen Abends voraus gesehen habe... An der Stellenbeschreibung für den Vorsitzenden einer Stiftung hat sich seither nämlich wenig geändert. Was sich aber glücklicherweise verändert hat ist das musikalische Szenario in Pyrmont. Denn allein durch die bloße Existenz der Stiftung und der in ihrem Vorstand versammelten Funktionsträger hat sich ein reibungsloses Netzwerk herausgebildet, das so vorher nicht interaktiv vorhanden war. Konkret spreche ich da von der Veranstaltungsleiterin des Staatsbades, vom

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Grußwort zum Benefizkonzert von Oliver Kluge an der Orgel des Konzerthauses zugunsten der Kulturstiftung am 3. 5. 2007:

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

vor zwei Monaten habe ich Ihnen bei der Einweihung der restaurierten Konzerthausorgel einen privilegierten Platz in der norddeutschen Konzertlandschaft versprochen. Mit dem heutigen Tage wird noch deutlicher hörbar werden, was ich damit gemeint habe. Denn nun stellt das Instrument besonders variationsreich die neu zurückgewonnenen Klangfarben seiner Register vor. Im übrigen sind nun auch noch einige letzte

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Titus Malms, Vorsitzender der Musikbad Pyrmont Kulturstiftung, zur Einweihung der restaurierten Konzertsaal-Orgel, anläßlich des Sinfoniekonzertes im Konzerthaus von Bad Pyrmont, 4.3.07:

Sehr geehrte Abgeordnete des Bundes und des Landes: 
Frau Lösekrug-Möller und Frau Körtner, Frau Staatssekretärin Hermenau,  
Frau Bürgermeisterin Roeder und insbesondere Herr Kurdirektor Blome als Hausherr, verehrte Stifter, Sponsoren und vor allem
meine lieben Freundinnen und Freunde der Musik, 

vor ca. 100 Jahren definierte Ferruccio Busoni Musik als „klingende Luft“. Kein Instrument macht das hörbarer als ein „Aerophon“, also ein „Lufttöner“, wie man die Orgel musikwissenschaftlich auch benannt hat. Der große Blasebalg – der als „Herz-Lungen-Maschine“ des Werkes auf dem

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Ausstellung ,300 Jahre Musikbad Pyrmont’, Grußwort am 3.6.06: 

Titus Malms , Vorsitzender der ,Musikbad Pyrmont Kulturstiftung’ Sehr geehrte Respektabilitäten in all’ Ihren Rängen,
liebe Musikfreundinnen und -freunde,

also da bin ich ja jetzt so was von „übergerascht“! - Denn so ist das doch: Männer tun immer gerne etwas, was andere überrascht, aber, Frau Zetzsche, liebe Marlene, nach Deinen Worten ist zu vermuten, daß eine Frau offenbar noch lieber etwas tut, was sie sogar selber verblüfft... Herzlichen Dank für die verbalen Blumen.
Da komme ich also ins Rentenalter, und dann werden einem noch so nebenbei 300 Jahre in die Schuhe geschoben. Gewünscht hätte ich mir

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Einweihung des „Telemann-Gartens am Teehaus“, 22. 4. 2006,

Titus Malms Vorsitzender  der Musikbad Pyrmont Kulturstiftung:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Demuth,  
sehr geehrter Herr Kurdirektor Blome,  
meine sehr geehrten Damen und Herren,  
liebe „Telemänner und -frauen“!  

Vor anderthalb Jahren, bei der Eröffnung des ersten von uns geförderten Vorhabens, nämlich der Pyrmonter Telemann-Tagung, sagte ich wörtlich: „Ich habe so eine Ahnung, als würde Telemann eine ganz besondere Rolle spielen können, innerhalb des von mir angeregten Jubiläumsprojekts „300 Jahre Musikbad Pyrmont“. Präziser kann man doch eigentlich nicht prophezeien. Sie werden verstehen, daß

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Grußwort zur Mitgliederversammlung und Jahrestagung 17.3.06des „Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen“ von Titus Malms , Vorsitzender der Musikbad Pyrmont Kulturstiftung:  

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrter Herr Latz,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

Eine Verbandstagung unterliegt immer ganz eigenen Gesetzen, die Außenstehende mitunter nur schwer erfassen können. Aus meiner eigenen Lebenserfahrung heraus fand ich oftmals die Definition nicht unpassend, wonach ein Verband eine Vereinigung von Personen ist, die entweder gemeinsam Krach machen oder untereinander Krach haben.
Sehen Sie, und genau das kann ich mir bei Ihnen eigentlich gar nicht vorstellen. Denn wenn Sie Krach schlagen, dann nennt man das bei Ihnen ja a priori Musik; und wenn Sie Krach haben, dann wissen Sie als geübte Ensemble-Spieler genau: Nur wenn alle in das gleiche Horn tuten, wird der richtige Ton getroffen.

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Enthüllung der Stifter-Tafel im Vestibül des Konzerthauses am 24.11.2005 (während der Konzertpause)

Vorsitzender Titus Malms:

Herr Bürgermeister, Herr Kurdirektor, verehrte Stifter, liebe Konzertfreunde,

das ist sie nun: Die öffentliche „Geburtsurkunde“ unserer Stiftung! Als wir in der Gründungsphase waren, haben wir damals allen, die bereit waren, dafür 5.000, - € und mehr zu stiften, diesen Ehrenplatz versprochen. Das war dem Kurdirektor geschuldet, der unsere Initiative damit nachhaltig fördern wollte. Nun erfüllen wir also endlich das damals gegebene Versprechen.

Diese elf Namen repräsentieren mehr als ¾ der Stiftungsgelder. Ich möchte allerdings betonen, daß es sich keineswegs um den „Elfer-Rat“ der Stiftung handelt, auch wenn der Karneval gerade begonnen hat. Ein derartiges Gremium kennt unsere Satzung nicht. 
Es ist aber eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Steueraufkommen des Bundes gegeben: Ganz wenige zahlen immer am meisten. Mein Vorstand prüft deshalb z. Zt. in Abstimmung mit der neuen Bundesregierung Pläne, diese Gruppe mit einer systemkonformen „Reichen-Stiftungsabgabe“ zu belegen...

Einstweilen ist aber eins auffällig: Wir haben den Totalausfall der ersten Hälfte des Alphabets zu beklagen. Alle haben sich brav hinter mir als Erststifter versammelt. Ich erkläre mir das so : Die Träger der alphabetischen Vorreiter schleppen wahrscheinlich ein lebenslanges Trauma mit sich. Denn wen hat der Lehrer zuerst drangenommen? Abraham, Blome, Demuth usw.; im richtigen Leben wollen aber die Leute ab M endlich auch mal aus der Deckung kommen. Das ist nämlich das tiefere Geheimnis der Bundeskanzlerin Merkel! Alle, die immer noch unter dem alphabetischen Trauma leiden, können sich durch entsprechende Hinterlegung von Beträgen auf das Konto 3004 bei der Stadtsparkasse davon nachhaltig befreien. Denn, wie ich immer wieder sage: Stiften Sie uns keinen Trost, trösten Sie uns mit einer Stiftung! Das hilft garantiert.

Ich habe also die Freude, überaus herzlich zu danken. Den Stiftern rufe ich zu: Nicht das damals Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt! Und das ist viel. Wenn wir 2006 die 300 Jahre Musikbad feiern, wird es auch hörbar werden. Diese Tafel wird also gewissermaßen in „Tafel“-Musik verwandelt! Dafür Ihnen allen 1000 Dank!


 

 

 

Grußwort von Titus Malms, Vorsitzender der Musikbad Pyrmont Kulturstiftung,
zur Einweihung des Blüthner-Flügels am 3. 3. 2005 im Konzerthaus

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Demuth, sehr geehrter Herr Kurdirektor Blome,
meine sehr geehrten Damen und Herren, 

es ist noch kein halbes Jahr her, da habe ich in diesem Hause anläßlich unseres großen Stiftungskonzertes eine innige Dank-Arie gesungen, und es hat wohl kaum jemand erwartet, daß ich so schnell erneut in die Situation geraten würde, eine derartiges Solo abzuliefern. Mein damaliger Hinweis, daß es durch die Musikbad Pyrmont Kulturstiftung, für die ich hier sprechen darf, alsbald zu einem bedeutenden Beitrag zur Fortentwicklung des

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Grußwort von Titus Malms,Vorsitzender der Musikbad Pyrmont Kulturstiftung,
zur Tagung der internationalen Telemann-Gesellschaften 2./3.10.04

 Sehr geehrter Herr Bürgermeister Demuth,
sehr geehrter Herr Präsident Székely,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
insbesondere liebe Stifterinnen und Stifter,

es hat schon seine innere Logik, wenn in der Redner-Stafette das Wort von Bad Arolsen an Bad Pyrmont weitergereicht wird. Also von der Haupt- zur Sommerresidenz des Fürsten, vom gewesenen Veranstaltungsträger Volksbildungsring Arolsen zum gegenwärtigen: der Musikbad Pyrmont

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Grußwort  des Vorsitzenden Titus Malms vom 25.9.04
zum Großen Stiftungskonzert der Musikbad Pyrmont Kulturstiftung 

Sehr geehrter Herr Minister Stratmann, 
sehr g. Frau Landtagsabgeordnete Ursula Körtner,
sehr g. stv. Herr Bürgermeister Heinz Zühlke,
sehr g. Herr Kurdirektor Heinz-Hermann Blome, 
sehr g. Damen und Herren,
insbesondere aber liebe Stifterinnen und Stifter, 

das Wenige, was ich Ihnen vortragen möchte, ist zunächst von einem Berliner Taxifahrer inspiriert worden, der das ihm gewährte dicke Trinkgeld wortlos wegsteckte. Auf die Frage: „Sagt man in Berlin eigentlich nicht danke?“ belehrte er den Fahrgast ultimativ: „Det is untaschiedlich, manche saren et und manche saren et nich“. Ich bin fest entschlossen, 

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